wenn ich schreibe
schreibe ich von dir
dann taucht
irgendwo
deine silhouette auf
manchmal bewegen sich deine lippen
zu den liedern von prinz pi
an kalten wintertagen
gibst du mir feuer für die zigarette
an goldigen herbsttagen
funkelt alles so bernsteinfarben
wie deine augen während du origamikraniche faltest
und in schlaflosen nächten
legst du dich manchmal zu mir
und schläfst vor mir ein
und brabbelst friedlich
das erinnert mich an das konzert
unten am rhein bei sonnenuntergang
unten am rhein bei sonnenuntergang
wo du stets eine kerze mitgenommen hast
deren flackern wir beobachtet haben
während wir schweigend dort sassen
melancholie schmeckt nach der weitergereichten martini flasche
nach himbeeren mit löffelbisquit
unter der grossen eiche während es regnet
deine hand auf meiner brust
wie du mir in der menschenmenge sagst:
"nimm's dir zu herzen."
wie du also wortwörtlich mein herz berührt hast
wochen später dann
unter einem vordach schutz suchen
wo du gegenüber im strassencafé sitzt
wie du mich zu dir heranziehst
der geruch von dir war meine heimat
bin jetzt seit zwei monaten mit ihm zusammen
aber du bist immer noch da
immer da
wenn ich dich wieder treffe,
dann geh ich nie mehr weg
07.12.13
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen